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Wintersport mal ganz anders

Die neuen Wintersportdisziplinen

SNOWKITING, SPEEDRIDING, TELEMARKEN, SKIJÖRING, HUNDESCHLITTENSPORT


Die Welt des Wintersports erlebt derzeit einen entscheidenden Wandel. Kiting, Speed, Skijöring, Telemarken und Hundeschlittenfahrten gehören bereits in zahlreichen Skigebieten zum alpinen Alltag. Zwar werden Snowkiting und Speedriding bereits seit einigen Jahren praktiziert, Skijöring und Hundeschlittenfahrten gar seit mehreren Jahrhunderten, eine Revolution dieser Praktiken ist jedoch in vollem Gange. Lassen Sie Ski und Snowboard doch einmal daheim und entdecken Sie neue Dimensionen des Wintersports.
Was ist eigentlich Speedriding?
Zwischen Schneedecke und Himmel tummeln sich neuerdings sogenannte Speedrider, die hier ihre Spielchen mit Erdanziehungskraft, Schwerelosigkeit und natürlichen Hindernissen treiben. Die Disziplin besteht in einer aufregenden Kombination aus Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen und Skifahrt. Die Ski an den Füssen vollführt der Fahrer Sprünge von mehreren Dutzenden Metern, findet sich auf unwegsamen Hängen wieder und überwindet wie selbstverständlich sperrige Felsblöcke. Das Skifahren mit zusätzlichem Halt durch einen Gleitschirm mag einfach und spielerisch erscheinen, tatsächlich erfordert es jedoch eine tadellose Technik und viel Übung. Im Sturzflug entlang des Abhangs, beim Spiel mit Relief, Gefälle und Schnee eröffnen sich Ihnen ungeahnte Möglichkeiten. Vorsicht Suchtpotenzial!
Ein Einführungskurs ist aus Sicherheitsgründen Pflicht. Die Disziplin gehört im weitesten Sinne zu den Luftsportarten: Gleitschirm-, Hängeleiter- bzw. Drachenfliegen, Speed- und Kitesurfen. In vielen Wintersportgebieten in Frankreich, Österreich und der Schweiz werden bereits Kurse angeboten. Ein gutes Fortgeschrittenenniveau auf Skiern ohne nennenswerte Flugsporterfahrungen reicht oftmals zum Erlernen der Disziplin aus. Im Rahmen der Einführung machen Sie sich mit dem Umgang des Materials vertraut und werden von Ihrem Lehrer Schritt für Schritt vom Schulhang bis ins freie Gelände begleitet. Die Risiken dieser Extremsportart sind dennoch nicht zu unterschätzen - es gilt der Speedrider-Grundsatz: "Aiolos Wille ist Gesetz!".
Weitere Infos finden Sie auf den Seiten:
Justfly-Speedriding.de; Speed-Flying.com
Snowkiting? Was zum Henker...?
Die Sommervariante zum Snowkiting ist das Kitesurfen: Surfbrett und Lenkdrachen bilden auf der Wasseroberfläche ein rasantes Duo. Im Winter wird das Surfbrett durch Snowboard oder Ski ersetzt und schon kommt man auch im Schnee auf Geschwindigkeiten von mehr als 70 Stundenkilometern. Ein gewagtes Manöver zwischen Himmel und Erde, wo ein zaghafter Hüpfer schon bei der kleinsten Böe gewaltige Ausmaße annimmt. Weitab von Liftanlagen, Lärm und Menschenmassen ermöglicht das Snowkiting sensationelle Begegnungen mit den Elementen Schnee und Luft. Raffinierte Sprünge und Tricks erreichen ohne weiteres mehrere Dutzende Meter Höhe und einige hundert Meter Länge... Dabei verfügt die Sportart nicht nur über ein einmaliges Freestylepotenzial sondern bietet sich zudem als natürliche und 100 % ökologische Aufstiegshilfe an. Vom Wind auf einsame Hänge entführt, von der Schwerkraft wieder hinunter getragen, sind das nicht paradiesische Aussichten?
Telemarken? Eine Neuheit?
Die höchst ästhetische Sportart wurde 1868 von dem norwegischen Landwirt Sondre Norheim aus der Provinz Telemark entwickelt. Es handelt sich um ein Patchwork aus verschiedenen Skidisziplinen: Ski alpin, Skilanglauf sowie Einflüsse aus dem Freestyle-Skiing. Bei einer Telemarkbindung bleibt die Ferse frei, was eine Kurvenführung mit angewinkeltem Knie ermöglicht. Im Grunde gar nichts Neues. Allerdings machen breitere Ski diesen Sport zu einem innovativen und aufregenden Erlebnis für jedermann. Ein frischer Wind aus Norwegen mit ganz viel Ästhetik. Telemarken, das ist die perfekte Balance, das ist Kurvenführung an der Grenze zum Kontrollverlust. Die Devise "Befreie deine Ferse, öffne deinen Geist" gilt bei überzeugten Telemarkern als Lebensphilosophie.
Skijöring
Ein Pferd und ein Paar Ski: Der unter dem Namen Skijöring bekannte Sport stammt ursprünglich aus Skandinavien. Aufgabe des Pferds ist es, den Skifahrer über die Piste zu ziehen.
Einstmals war diese Art der Fortbewegung ein gängiges Transportmittel. Viele norwegische Schulkinder legten den Weg zu ihrer Bildungsstätte tatsächlich auf diese Weise zurück...
Heute hält das Skijöring nicht in Form eines Beförderungsmittels sondern einer neuen Trendsportart in den Wintersportgebieten Einzug. Neugierige drehen zunächst eine Einführungsrunde. An kleinen Hängen und später auf der Piste haben Sie Gelegenheit, ein Gefühl für das Gezogenwerden zu entwickeln. Stehen Sie schließlich hinterm Pferd, kann es auch schon richtig losgehen. Wenn der Betreuer die Pferde auf die Piste lenkt und Sie Beschleunigung und Richtungswechsel ordentlich zu spüren bekommen, werden Sie sich schnell für die unkomplizierte Verspieltheit dieses Sports begeistern lassen.
Auf die Einführung folgt die Gewöhnungsrunde: Jetzt heißt es gasgeben. Sie lernen das enge Zusammenspiel von Mensch und Pferd schätzen. Die Tiere versuchen, vorn zu bleiben, während die Skifahrer sich weit in die Kurven legen. Im Grunde funktioniert Skijöring wie Wasserski: Auf die Bretter, gasgeben, gleiten...

Sind Sie und Ihr Pferd ausreichend geschult, besteht Ihr nächstes Ziel im freien Gelände. Allerdings ist es abseits der Pisten häufig zu unwegsam für die Pferde und Begegnungen mit anderen Skifahrern sind ebenfalls ungünstig. Viele Stationen veranstalten nach Schließung der Pisten Skijöringsessions.
Ab 17 Uhr stehen Ihnen und Ihrem Pferd die Pisten für eine knapp einstündige Skijöringtour zur Verfügung.
Der Liftverkehr kommt zum Stillstand, die Gäste machen sich langsam auf den Heimweg, eine friedliche Abendkühle senkt sich über die Landschaft. Auf knirschendem Schnee entfernen sich Pferde und vergnügter Anhang im Galopp. Das sind Momente großen gemeinsamen Glücks.

Spezialisten dieser Disziplin sind derzeit die Schweizer. Die bekannteste Skijöring-Meisterschaft findet vom 15. bis 16.01.2011 in St. Moritz statt. Bleibt zu hoffen, dass sich die Sportart auch in Stationen anderer Länder weiter durchsetzt und bald allen Wintersportfans offen steht.
Termine für die französischen Meisterschaften können unter folgendem Link abgefragt werden: www.ffe.com
Hundeschlittenfahrt
Seit dem Erfolg der berühmten Grande Odyssée, anlässlich derer sich die besten Musher ein Rennen quer durch die Alpen liefern, bieten immer mehr Stationen Hundeschlittenfahrten an. Ein Gespann kann aus einem bis acht Hunden bestehen. Zum Einsatz kommen Huskies, Malamutes, Weimaraner, Pointer, Labradore sowie auch aus dem Tierheim aufgenommene Hunde verschiedenster Gattungen. Einige Stationen mit entsprechendem Hundebestand bieten den ganzen Winter über Hundeschlittenfahrten an.

Die französische Station Les Albiez beherbergt eine Etappe des Hundeschlittenrennens Défi Rhône Alpes und soll in kürze Skijöringkurse mit Hunden organisieren.
Der große Anklang der neuen Wintersportarten wird durch das allgemeine Streben nach Einsamkeit, Ursprünglichkeit, Abwechslung und ökologischem Bewusstsein begünstigt. Mit dieser neuen Angebotsvielfalt können die Stationen der drohenden Krise des "vollmechanisierten Wintersportgeschäfts" gelassen entgegenblicken.
Auf den Geschmack gekommen?
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Fotos: N.Cuche E. Beallet
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