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Eine Kunst zu Gleiten

DAS FREESTYLE

Das Freestyle ist ein wenig das Enfant Terrible des Skifahrens. Gleiches Gelände: der Schnee! Aber das Freestyle imoprovisiert, was Chili (rot) in die Praxis steckt. Geschwindigkeit? Nicht wirklich. Vorgeschriebene Strecke? Sicher nicht! Ausdrucksfreiheit beim Skifahren? Bedingungslos, ja!
Der einzige gemeinsame Nenner, sei es bei hohem Niveau, beim Wettkampf oder in der Freizeit: die Freude, die Freiheit, die Kreativität, die Entwicklung und vor allem der Stil!
Eine Vielfalt an Geländen und Disziplinen
Die Buckelpiste
Die Buckelpiste ist die alte Disziplin, der Vater des Freestyle. 1992 wurde es olympische Disziplin bei den Olympischen Spielen in Alberville und mit der Goldmedaille von Edgard Gropiron wurde diese akrobatische Art Skizufahren in Deutschland sehr beliebt. Seitdem hat sich viel verändert, aber die Buckelpiste bleibt die Gründerdisziplin der Freestyler. Beim Wettbewerb wird das Buckelpistenfahren auf einer 250m langen Piste mit Buckeln von 1m durchgeführt. Zwei Sprungschanzen werden auf der Piste installiert, auf denen der Skifahrer einen Sprung absolvieren muß. Um als Amateur Buckelpiste zu fahren, ohne Mitglied in einem Club zu sein, können Sie entweder nach Menuires, nach Tignes oder nach Clusaz fahren, die ihre eigenen Buckelpistenstadien besitzen. Ansonsten finden sie immer die Möglichkeit auf guten, alten, roten oder schwarzen Pisten mit ganz natürlichen Buckeln zu trainieren!
Big Air
Das Big Air ist eine Schneeschanze, die den Skifahrern erlaubt zu springen! Es ist eine Anlaufpiste mit einem riesigen (und erschreckenden!) Schneehaufen, der den Ridern hilft an Höhe zu gewinnen. Danach kommt die Fläche, die sich Table Top nennt, an der ein Hang anschließt, der eine weiche Landung gewährt. Für die Landung ist der Hang abfallend genug um die Rider weich aufkommen zu lassen. Diese Disziplin ist sehr spektakulär: Amplitude des Sprungs, Drehung, Position und Stil, alles ist möglich. Und das Niveau steigt jedes Jahr. Viele Stationen bieten in ihren Snowparks einen oder mehrere Big Air, angepasst an verschiedene Ansprüch, an, keine Frage den großen Kick ohne Übung auszuprobieren. Bestimmte Stationen installieren einen Airbag für den Big Air, sie können einen Trick (eine Figur) ausprobieren ohne sich das Kinn aufzuschlagen.
Bei der Half Pipe
Wörtlich "halbe Röhre", handelt es sich um einen halben Zylinder aus Schnee mit senkrechten Wänden. Der Skifahrer oder Snowboarder stürzt sich von einer der beiden Wände und macht eine Abfolge von Figuren und benutzt dabei die Wände, um an Höhe zu gewinnen.
Die Disziplin trägt einen großen Erfolg im Wettkapf davon, weil die Abfolge von Sprüngen ein phenomenales Spektakel ist. Olympische Disziplin beim Snowboard seit Nagano 1998, wird sie es auch ab 2014 in Sotchi beim Skifahren sein.
Für die Amateure ist es ein Genuss. Viele Stationen haben eine permanente Half Pipe, man kann also üben und sich ganz leicht weiterentwickeln.
Slope Style
Die Disziplin die steigt und steigt: es handelt sich diesmal um eine Abfolge von Figuren auf einer Modulstrecke. Der Rider nutzt maximal die Boxen (Module in Form von Boxen, mehr oder weniger lang, breit), das Geländer (Module auf denen man gleiten, schlittern kann) und die Kicks (Schneeschanzen) um ein Maximum von Tricks (Figuren) zu kompillieren.
Das ist ein Beweis, der extrem beliebt ist bei den Winter X Games, die Olympischen Spiele im Extremen und letzte Disziplin, die in die Geschichte der Olympischen Spiele eingegangen ist, dieses Mal in die Wahren. Der Slope Style wird also ab 2014 in Sotchi, Russland olympisch. Vorsicht, Ihre Augen!
Vorsicht man muss zwischen akrobatischem Skifahren und Freestyle unterscheiden. Wenn die Grenze manchmal auch etwas unklar ist, ist das akrobatische Skifahren eingefahrener und in gewisser Weise das "old school" des Freestyle. Das Freestyle wird heute auch Freeski genannt. Selbst wenn es hauptsächlich auf einem dem Park angepassten Gelände praktiziert wird, üben viele Riders ihre Kunst auch auf allen Geländen aus. Neben Modulen und Snowparks sprechen wir auch von Backcountry. Oh ja, viel mehr als einen "Canadian Bacon*" auf einem Big Air auszuführen, wird es eine Kunst sein, einen 100% natürlichen Big Air ausfindig zu machen um einen Trick auszuführen!
*Sprung während dem der Rider seine Ski hinten kreuzt und dabei an die Bindung greift
Trick, Grab, Spin, Flip, Air...
Bei den Namen der Figuren handelt es sich um Anglizismen. Man findet darunter die Grabs (vom Englischen to grab: greifen), wenn ein oder zwei Skier beim Sprung ergriffen werden. Die Rotations, wenn man in horizontaler Richtung dreht, die Flips für vertikale Drehungen, die unsteten Rotations, wenn der Oberkörper den Sprung in eine andere Richtung führt, der Switch, wenn der Sprung durch die Geschwindigkeit beim Rückwärtsfahren ausgelöst wird. Mit all dem macht der Rider eine Kombination, oft innovativ, immer beeindruckend, Frucht seiner Kühnheit, Arbeit und seines Einfallsreichtums.
Da es sehr schwierig ist alles aufzuzählen, hat SkiUrlaubPortal.com seine eigene Auswahl getroffen.
Für die Feinschmecker: Soup, Roast Beef und Melon
Eine "Soup" ist, wenn der Rider einen Ollie macht, aber auf der Schaufel der Bretter aufkommt.
Beim “Roast Beef” ergreift der Rider die Heelside mit der Rückhand zwischen seinen Beinen.
Ein “Melon” ist, wenn der Rider die Kante des Skiendes mit der Vorderhand ergreift, mit durchgestrecktem Vorderbein.

Für die Mathematiker: "One-Two, 1080° oder 50/50
Beim “One-Two” ergreift der Rider die Heelside, hinter dem Fuß mit der Vorderhand. Er ist das Gegenteil von einem A-B.
Es handelt sich um einen “1080° ”, wenn der Rider um 1080 Grad dreht oder eine Rotation mit drei kompletten Umdrehungen vollzieht.
Bei einem “50-50” gleitet der Rider auf dem Geländer.

Thriller addicts!
Ein “Michael Jackson” ist, wenn der Rider einen 50-50 ausführt, aber mit der Toeside auf dem Geländer gleitet.
Ein “Dracula”ist, wenn der Rider mit beiden Händen das Heck des Skis ergreift. Die Rückhand ergreift das Heck des Skis, während die Vorderhand das Heck hinter dem Rücken des Riders ergreift.
Die Abenteurer zweifeln nicht daran ihren Suitcase zu packen, ihren "Seatbelt" zu schließen, während sie einen "Space" sehen
Beim "Suitcase" beugt der Rider seine beiden Knie, damit die Vorderhand die Toeside Kante ergreifen kann, während er das Brett "wie einen Koffer" hält.
Ein "Seatbelt” ist, wenn der Rider das Heck des Skis mit der Vorderhand ergreift.
Beim "Space" ergreift der Rider mit der Vorderhand die Kante an der toeside und zieht das Brett auf das Niveau des Kopfes. Das Gegenteil dieser Figur ist die Mamma.
Freestyleberatung und Schulen
Die Bilder und Videos der Freestyle Profis täuschen: Dahinter steckt sicher Talent, aber vor allem viel Arbeit und Training. Jedes Jahr testet Skiurlaubportal.com in der Vorsaison Freestyleskier, schauen Sie sich das Video an.

Um leistungsstark zu sein muss man: in Form sein, seine Muskeln trainieren, langsam beginnen um die Wintersaison zu überstehen...erfolgreich und im Ganzen! In Hinsicht auf die Ausstattung sollte man nichts vernachlässigen: Schutz ist ein Muß (Helm, Maske, Rückenschutz), sehr gut preparierte Ski und Freestyleschuhe erleichtern Ihnen die Tricks. Bei Ausstattung der Kleidung ist alles möglich, bleiben Sie einerseits einfallsreich und auf den Skiern...
Um gut zu lernen und in Sicherheit zu riden und sich weiterzuentwickeln gibt es nur eine Lösung: Einen Lehrgang oder einen Kurs machen. Die meiste Zeit bieten die Skischulen einen Lehrgang für eine Woche an, um Fortschritte machen zu können, die Basis des Freestyle zu erlernen oder mit neuen Tricks für die Abgehärteten. Einige Schulen sind sogar im Freestyle spezialisiert und der Lehrgang findet nur im Snowpark statt. Andere Schulen vermischen Freestyle und Freeride für die Freude am Gleiten: Sie müssen selbst die angebotenen Programme ansehen und sich je nach Lust und Laune entscheiden. Wenn Sie dannihre Station ausgewählt haben, schauen Sie sich die Seiten der Skischulen für mehr Informationen an und los gehts!

Die großen Freestyletreffen 2011/2012 finden in Frankreich statt:
-Méribel, 20. Dezember 2011: Weltcup Buckelpiste
- L'Alpe d'Huez, 11. Januar 2012: Weltcup im Skicross
-Les Contamines, 15. Januar 2012: Weltcup im Skicross
- Le Sauze, 28. Januar 2012: Europacup
-Ort ist noch zu definieren, 31. Januar und 1. Februar 2012: Europacup
- Val Thorens, 10. Februar 2012: Europacup
- Megève, 18. März 2012: Weltcup Buckelpiste

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Guerlain Chicherit interviewt von Skiurlaubportal.com
Freerider, Freestyler, Entwickler des Ski Coreupt, vierfacher Weltmeister im Freeride, Weltmeister FIA der Rally Raid... Guerlain Chicherit antwortet auf die Fragen von Skiurlaubportal.com
SkiUrlaubPortal.com: Was bedeutet das Freeride für Guerlain Chicherit?
GC: Ich muss sagen, dass es mein Leben ist. Ich fahre Ski seitdem ich ein kind bin und ich habe das Glück daraus meinen Job gemacht zu haben, mit meinem Sport zu leben. Für mich bdeutet das Freeride Reisen, die ich machen konnte und in Freiheit Ski zu fahren, ohne Zwang. Es gibt einen Start und ein Ziel, aber dazwischen gibt es Platz für den freien Ausdruck!

SH: Was ist dein Skiparkours?
GC: Es ist ein klassischer Parkours. Ich bin in Tignes geboren, wo ich bis ich 10/11 Jahre alt war in den Skiclub ging. Mit 12/13 fing ich mit dem Buckelpistenfahren an, aber erst die Bekanntschaft mit Edgar Gropiron hat alles verändert. Erstmal mag ich seine Persönlichkeit sehr gern und als ich ihn Skifahren sah, sagte ich mir "das ist mein Sport". Ich bin 4 Jahre Buckelpiste im Team gefahren. 1997 hat man mir vorgeschlagen für Dynastar, die ein Freerideteam gründen wollten, Freeride zu fahren. Das ist der Beginn des Abenteuers, danach wurde es immer professioneller. Seitdem lebe ich für den Wettbewerb.
SH: Was hat sich zwischen 2000 und heute verändert?
GC: Zu Beginn des Freeride, das war im Großen und Ganzen derjenige, der "die ganz Großen hatte". Das war für das Publikum etwas sehr beeindruckendes, super anschaulich...Nach einer großen Firma in Tignes, habe ich mich an einem "ruhigeren" Ski orientiert, ein schnellerer Ski mit längeren Sprungabfolgen. Wir machten, wir die Freeriders, weniger....außerirdisches! Die Disziplin wirkt für das große Publikum etwas zugänglicher. Wir intergrieren jetzt vom Freestyle bis zum Freeride, das sagt mir zu 100% zu, das ist normalerweise mein Ding.
SH : Und deine Skimarke Coreupt?
GC: Als ich das Skifahren aufgehört habe sagt ich mir, was kann ich tun um weiterhin davon zu leben? Ich werde versuchen meine eigene Skimarke zu machen! Ich habe also mit den besten Skifahrern der Welt Coreupt aufgebaut. Wir haben alles gewonnen, alles! Wir haben unsere Ski mit Daniel Bruyant entwickelt, der das, was wir wollten umsetzte. Heute sind die Ski, die zum Verkauf stehen unsere eigenen Ski, unsere eigenen Modelle. Es ist eine gute, alte Entwicklung im alten Stil, aber auf dem Niveau der Schaufel und den Kanten kreieren wir neu.
Dieses Jahr bietet Coreupt 25 Modelle an mit einer Palette Wear und Gepäck mit 230 Empfehlungen.
Bleiben Sie noch einen Moment im Bereich der Sensation, lesen Sie die Reportage über Skicross auf Skiurlaubportal.com.
Text: Eric Beallet / Nathalie Cuche
Fotos: Beallet.com / OT Alpe d Huez L.Salino / OT Vaujany Y Cornu
Fotos Guerlain Chichertit : www.TristanShu.com
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