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Alltagsbetrieb einer Skistation

Hinter den Kulissen einer Skistation

Die dienstbaren Geister des Wintersports
Das allmorgendliche Befördern tausender Winterurlauber in Richtung Bergspitze, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die keinerlei Raum für Improvisation lässt. Von größeren Stationen mit 500 Angestellten bis hin zu kleinsten Anlagen, die nur auf knapp 20 Mitarbeiter kommen, ihnen allen liegt ein und derselbe Mechanismus zugrunde: ein intelligentes Zusammenspiel unterschiedlicher Arbeiten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Verrichtet werden sie von den Frauen und Männern, die sich dem Dienste unserer gemeinsamen Leidenschaft verschrieben haben: dem Wintersport.
Blick hinter die Kulissen
Pistenpräparierung: Erhaltung und Pflege der Schneedecke
Ein Sturm fegt über das Gelände, während sich die Pistenraupe im Schutz des Bergs vorwärts tastet. Wie eine riesige Hand sucht ihre Fräse die Schneedecke ab, erkennt dort jede Unebenheit und jeden Stolperstein. Sie ist mit den Tücken des Geländes vertraut und bahnt sich unbeirrt ihren Weg, ohne auch nur den kleinsten Fehler zu machen. Die hochentwickelte Technologie dieser Maschinen sowie Anschaffungskosten im Wert von mehreren hunderttausend Euro erfordern bestens geschultes, kompetentes und erfahrenes Personal. Die immer kürzeren Schneeperioden erfordern eine Anpassung der Präparierungsmethoden an Bodenbeschaffenheit, Hangeigenschaften und unterschiedlich starke Frequentierung bzw. Abnutzung der diversen Pisten. In dem makellosen Gelände, das sich tagtäglich wie selbstverständlich vor den Wintersportlern erstreckt, stecken viele Stunden routinierter Arbeit.
Patrick, seit 20 Jahren Pistengerätfahrer in L'Alpe d'Huez, erklärt: "Ein Pistengerätfahrer muss sich vor allem in der Gegend auskennen und mit den Schnee- und Geländeverhältnissen vertraut sein. Muss er im Nebel einen Mast, Absteckpfahl oder eine sonstige für Navigationsgeräte unsichtbare Markierung wiederfinden, ist er allein auf seinen Orientierungssinn angewiesen. Fünf bis sechs Jahre Berufserfahrung braucht man, bis man "spüren" kann, wenn man abseits der Piste fährt. Die Älteren helfen einem anfangs; unter Pistengerätfahrern herrscht ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn."
Um einen Einblick in diesen interessanten aber auch gefährlichen Beruf zu vermitteln, organisieren viele Skistationen Geländeausflüge mit Motorschlitten.
Kindheitstraum vom Baggerfahren?
Künstliche Beschneiung – Multitalente im Verborgenen
Der Beruf des Beschneiers erfordert Kenntnisse aus verschiedensten Bereichen: Klempnerei, Informatik, Erdarbeit. Die Herren des Weiß sind rund um die Uhr für den einwandfreien Betrieb der Beschneiungsanlage mit ihren zahlreichen Installationen verantwortlich. Mithilfe einer Schneelanze oder Schneekanone befördern sie winzige Wassertropfen mit einem Druck von 20 bis 80 bar in die Luft, wo das Wasser jedoch nicht auf der Stelle gefriert. Damit Eiskristalle entstehen können, müssen zunächst Kristallkeime gebildet werden. Zu diesem Zweck werden Wasser und Luft unter Druckeinfluss miteinander vermischt. Die geringe Menge eingespritzten Wassers wird in kleinste Teilchen aufgespaltet. Kommen diese Teilchen mit kalter Luft in Berührung, erstarren sie und formen eine Flocke. Voraussetzung für ein befriedigendes Ergebnis sind allerdings Umgebungstemperaturen um -2 bis -12°C sowie eine Luftfeuchtigkeit von 20%, andernfalls ist unsere Schneelanze kaum brauchbarer als ein herkömmlicher Wasserwerfer. Ohne fortwährende Überwachung wären die Schneekanonen bald von riesigen Eisplatten umgeben.
Die Schneequalität liegt also in Hand des Beschneiers..., ebenso wie die Zufriedenheit der Winterurlauber, nicht gerade eine geringe Verantwortung!
Unfallhilfe und -prävention – ein vielseitiges Aufgabengebiet
Schutzengel im Schnee:
Diese erfahrenen und ausdauernden Skifahrer finden sich auch bei schlechtesten Schnee- und Wetterverhältnissen zurecht. Ihre Mission: Sicherung des Geländes, Unfallassistenz, Information der Urlauber über den Zustand der Schneedecke. Neben umfassenden Skierfahrungen müssen sie auch ihre menschlichen Qualitäten unter Beweis stellen, teamfähig sein und müden, verletzten, orientierungslosen oder anderweitig beeinträchtigten Skifahrern zur Seite stehen. Sie übernehmen verschiedenste Funktionen: Sprengmeister für künstliche Lawinenauslösung, Lawinenhundeführer, Schneekundler. Diese meist hartgesottenen Profis geben angesichts keiner noch so brenzligen Situation im Rahmen der Bergrettung klein bei.
Gemeinsam für Sicherheit
Die Verantwortlichen des Seilbahnbetriebs:
Liftwarte für Schlepp- und Sessellifte oder auch für Seilbahnen müssen über eine gehörige Portion Geduld verfügen. Sie dürfen die Aufstiegshilfe während des Betriebs keinen Moment aus den Augen lassen. Im Zeitalter des berührungslosen Skipasses gehört das einst obligatorische "Ihren Skipass bitte" der Pistenkontrolleure zwar der Vergangenheit an, die menschlichen Qualitäten eines Liftwarts kann die Elektronik jedoch nicht ersetzen. Sie ermutigen Erwachsene und Anfänger. In ihrer Hütte finden regelmäßig frierende Kinder Zuflucht. Sie sorgen in Zeiten großen Besucherandrangs im Februar für einen möglichst reibungslosen Transportablauf und halten Empfehlungen zu den verschiedenen Pisten, Rundfahrten, Gaststätten oder Sportgeschäften bereit. Die ihnen anvertraute Maschine kennen sie in und auswendig, mit all ihren Tücken und Eigenheiten.
Verwaltung und Verkauf
Der Verkaufssektor gewährleistet den Vertrieb der örtlichen Produkte. Er ist gewissermaßen die Triebfeder des Wintersportbetriebs, denn ohne Kundschaft ist eine Skistation nicht überlebensfähig!
Das Gebäude- und Straßenmanagement kümmert sich um Gebäude- und Außenraumpflege. Hier werden Mitarbeiter verschiedenster Berufsgruppen beschäftigt, die mit dem Wintersport oft nur im Weitesten Sinne in Zusammenhang stehen: Schreiner, Maurer, Maler, Reinigungskräfte usw.
Die Verwaltungsdienststelle ist zuständig für Buchhaltung, Gehaltszahlungen, allgemeine Büroarbeiten und Beförderungsangelegenheiten. Der Informatikdienst installiert und pflegt die komplexe elektronische Ausstattung, die heute auch in den Bergen nicht mehr fehlen darf.
Stets ein Lächeln auf den Lippen
Pünktlich zum Saisonanfang ist dieses bunte Durcheinander aus Angestellten unterschiedlichster beruflicher Qualifikationen zur Stelle, um das Skigebiet auf Vordermann zu bringen.
Inbetriebnahme aller für die Dauer des Sommers stillgelegten Installationen, Aufbereitung der Pisten, Anbringung der Markierungen, Prüfung von Matten, Netzen und sonstigen Schutzvorrichtungen, Vorbereitung aller Saisonarbeiter auf den bevorstehenden Urlauberandrang – eine geradezu pharaonische Aufgabe! Dennoch schaffen es die Stationen, ihren Wintergästen Jahr für Jahr um die gleiche Zeit einen Empfang zu bieten, der die imense Arbeitsleistung hinter den Kulissen kaum vermuten lässt.

Fotos: N.Cuche E. Beallet
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