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Montgenèvre

Montgenèvre

Die Ortschaft Montgenèvre beheimatet eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert sowie einen am 12.04.1804 enthüllten Napoleonobelisken. Hölzerne Springbrunnen und enge Gassen schmücken das Stadtbild... Keine Spur von dem Neogebirgsstil, der vielen Skiorten seit den 70ern anhaftet und dessen sie sich heute ach so gern entledigten! Zugegeben, die Hotels sind mitunter hellhörig, schlecht isoliert und renovierungsbedürftig, die Parkplätze sind kostenpflichtig, und dennoch hat der Ort im Hinblick auf Sonnen- und Schneebedingungen, Anzahl und Länge der Pisten, Zustand der Installationen und Servicequalität durchaus seinen Reiz.
Die Geschichte Montgenèvre
Wintersportpioniere und Mitglieder des französischen Club alpin konstatieren um 1900 ein im Vergleich zur schweizer Bevölkerung geringes hiesiges Interesse für den Alpinsport. Um ihre Mitbürger für ihre Leidenschaft zu gewinnen, organisieren sie zu Beginn des neuen Jahrhunderts den ersten internationalen Skiwettbewerb in Montgenèvre. Wir schreiben das Jahr 1907. Verschiedene europäische Nationen messen sich in den folgenden Disziplinen: Langlauf, Abfahrt, Springen. Die Teilnehmerzahl beläuft sich auf dreitausend Personen. Der Skilangläufer Durban Hansen legt zur Begeisterung des Publikums einen Sprung von sage und schreibe 26 Metern hin. Dank dieses ersten internationalen Wettkampfs geht die Station am 11.02.1907 als internationaler Skiort in die Geschichte ein.
Seinem geschichtlichen Hintergrund hat Montgenèvre seinen ganz besonderen Charme zu verdanken. Die durch ihre Ursprünglichkeit bestechende Vorreiterstation feierte 2007 ihren 100. Geburtstag. Einige Altersspuren bleiben da natürlich nicht aus, aber die Anlage ist noch immer in gutem Zustand: Ausfälle sind selten und kurzfristig, die Pistenpräparierung kann sich sehen lassen und durch den Einsatz von Kulturschnee ist den Urlaubern selbst bei Schneeknappheit eine Talfahrt auf Skiern zu beinahe 100% sicher. Slalom- und Riesenslalomfans finden in unmittelbarer Nähe der Station im internationalen, FIS-genormten Prarial-Stadion oder aber auf einer abenteuerlichen Strecke mitten durch einen Lerchenwald ihr Glück. Ein zeitloser Urlaubsort mittlerer Größe, der von rund hundert Pistenkilometern umgeben ist und sich seit einer halben Ewigkeit dem Wintersport verschrieben hat.
La Voie Lactée – ein Endlosskigebiet
Montgenèvre ist Teil des italienisch-französischen Skigebiets Via Lattea / Voie Lactée (dt. Milchstraße), welches Clavière, San Sicario, Cesana, Sestriere sowie Sauze d'Olux und damit rund 400 Pistenkilometer und 91 Liftanlagen umfasst. Montgenèvre, knapp zwei Kilometer vor der italienischen Grenze gelegen, ist der einzige Zugang zu diesem Wintersportarchipel und stellt mit seinen 37 Aufstiegsanlagen und rund hundert Pistenkilometern den Löwenanteil des befahrbaren Geländes. In 1860 Metern Höhe zeichnet sich Montgenèvre vor allem durch seine Originalität aus: eine Hochebene als Ausgangspunkt, zwei sich gegenüberliegende Hänge, ein altertümlicher Ortskern am Fuße der Pisten und ringsum ein Heer zahlloser Gipfel. Urlauber schätzen die freundliche Atmosphäre und den unverwechselbaren Charme der Stadt (obgleich es dort weit und breit kein richtig gutes Brot zu kaufen gibt).
Freeriding in Montgenèvre
Zu den zahlreichen Vorzügen Montgenèvres gehört ein abwechslungsreiches Freeriding-Gebiet. In den Hochalpen zwischen Frankreich und Italien erwartet Freerider dank mediterraner Wettereinflüsse neben Schnee auch Sonne satt; ein spektakuläres Panorama bietet Sicht auf das Ecrins-Massiv und den Monte Viso.
Einige Offpiste-Strecken werden durch Pistenbetreuer gesichert, was der Naturbelassenheit des Gebiets jedoch keinen Abbruch tut. Die berühmteste Strecke ist der Vallon de la Vachette, die vom Gipfel der Station kommend in einen Wald mündet. Die in der Nähe des vulkanischen Massif du Chenaillet gelegene einfachere Strecke Vallon de la Doire ist ein Paradies für Geologieinteressierte. Zwischen Piémont und Briançonnais hat der Plane-Gipfel aufregende Steilhänge zu bieten. Der Klassiker Rocher de l'Aigle ist die ideale Talstrecke für Offpiste-Anfänger. Für Freunde langer Abfahrten mit geübter Oberschenkelmuskulatur bietet sich die von Gondrans ausgehende Cervières-Strecke an. Die genannten Strecken sind wohlgemerkt ein Bruchteil der unzähligen Offpiste-Möglichkeiten des Gebiets.

Anders als in vielen anderen europäischen Ländern ist das Heliskiing in Italien noch erlaubt. Einige Skischulen in Montgenèvre vermitteln Halbtagestouren mit italienischen Veranstaltern.
Eine dynamische Station
Mit der Ausweitung des Skigebiets um den auf der französisch-italienischen Grenze gelegenen Mont Chaberton plant die Station eine Verlagerung ihres höchsten Punkts auf 3000 Meter. 26 Millionen Euro soll das für 2012/2013 angesetzte Projekt kosten. Allerdings widerspräche eine Erweiterung des Skigebiets laut Umweltschutzverbänden den von der Öffentlichkeit gebilligten und im Rahmen des Umweltgipfels bestätigten Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung. Tatsächlich würde das Landschaftsbild durch neue Liftanlagen zusätzlich beeinträchtigt. Immerhin ist Briançonnais nicht zuletzt für seine naturbelassenen Landschaften bekannt. Die Frage drängt sich auf, ob eine Modernisierung bereits bestehender Installationen nicht weitaus sinnvoller wäre: schnellere Beförderungsmöglichkeiten, bequemere Liftanlagen usw.
Die Erbauung eines neuen Zentrums in Montgenèvre befindet sich derzeit in der Planung: der Ortsteil Hameau de l'Obelisque soll zur Verjüngung der Stadt beitragen.
Seit Eröffnung des neuen Serre-Thibaud-Sektors am Chalvet-Hang werden 55 % des Gebiets von Schneeerzeugern bedient. Mehr als 21 Millionen Euro wurden im Jahr 2007 in Modernisierungsarbeiten an verschiedenen Installationen, Komfortverbesserungen sowie eine effektivere, von geringeren Wartezeiten geprägte Beförderung der Winterurlauber investiert.

Angesichts der immensen Ausgaben, der Größe des Gebiets und seiner Offpiste-Möglichkeiten sind die Skipasspreise verhältnismäßig günstig.
Erwachsene von 15 bis 59 Jahren bezahlen am Tag 32,50 €. Der Preis für einen Kombipass Montgenèvre Mont de la Lune beläuft sich auf 35,50 €. Ein Vialattea-Tagespass für 400 Pistenkilometer ist für 44 € erhältlich.
Diverse Empfehlungen
In Schneeperioden sollten Sie auf Schneeketten nicht verzichten! Zwar sind es von Briançon nur 20 Minuten Fahrt bis zur Station, ein liegengebliebenes Auto genügt jedoch bereits, um den Verkehr auf den engen und kurvenreichen Gebirgsstraßen gänzlich zum Erliegen zu bringen. In Montgenèvre selbst stellen Sie Ihr Auto am besten gleich auf einem der öffentlichen Parkplätze ab. Die schmalen, schlecht befahrbaren Gässchen der Stadt lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden.
Essen und Trinken in Montgenèvre
Der Bäckerei vor dem Front de Neige sollten Sie die Imbissbuden und Restaurants gegenüber des Espace Partenaires vorziehen. Das Petit Creux macht ausgezeichnete Paninis; im Graal gibt es bei freundlichem Service ein anständiges Menu für 13 €. Italienliebhabern sei das von einem Italiener geführte Capitaine ans Herz gelegt.

Kinderbetreuung
Das Label "Famille plus montagne" attestiert Mongenèvre besondere Familienfreundlichkeit. Es zeichnet Stationen aus, deren Angebote speziell auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind. Informationen zu aktuellen Leistungen erhalten Sie bei der Touristeninformation.
Montgenèvre in Zahlen
Höhenlage der Station: 1861 m
82 Pisten, 110 Pistenkilometer: 8 grüne, 22 blaue, 37 rote, 15 schwarze
23 Loipenkilometer

Touristeninformation 0033 (0)4 92 21 52 52
www.montgenevre.com
Liftbetreiber: 0033 (0)4 92 21 91 73
Skischule ESF (Ecole du Ski Français) - 05100 Montgenèvre - 0033 (0)4 92 21 90 46
Skischule APEAK - Espace Partenaires, Rue d’Italie, Montgenèvre 0033 (0)4 92 24 49 97
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Fotos: N. Cuche, E. Beallet
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