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Nacht im Iglu

Erlebnisübernachtungen nach Eskimomanier

IGLUÜBERNACHTUNGEN – DER NEUE WINTERTREND
Von den meisten Inuit längst aufgegeben ist das Iglu in den Bergen unserer Breiten ganz groß im Kommen. Modeerscheinung und Zeichen unseres Überdrusses angesichts des Massentourismus zwischen mechanischen Aufstiegsanlagen und unpersönlichen Unterkünften. Während die vollmechanisierten Wintersportbetriebe mitten in einer Krise stecken, setzt sich eine neue Art des Winterurlaubs durch. So viel ist sicher: In den Genuss einer Igluübernachtung kommen künftig nicht mehr ausschließlich erfahrene Gebirgsjäger. Einst war ein Leben der Inuit Nordkanadas ohne Iglus undenkbar. Obgleich sie noch immer die arktische Landschaft schmücken, haben sie doch heute ihren reinen Gebrauchscharakter verloren und müssen zunehmend als Touristenattraktion herhalten.
Aufbau eines Iglus
Die Bewohner des hohen Nordens schätzen den Schnee seit langem aufgrund seiner lärm- und kältedämmenden Eigenschaften. Für den Bau eines Iglus kommt jedoch nicht jeder beliebige Schnee infrage. Es bedarf eines ausgesprochen feinkörnigen Schnees, dessen Dendriten unter Wind- und Wettereinwirkung ihre komplexe Struktur verloren haben. Als Dendriten (abgeleitet von dendon: griech. für Baum) bezeichnet man die sternförmigen Kristalle, die einer Schneeflocke ihre typische Form verleihen. Ihrem Einfluss ist die typisch pulvrige Qualität von Neuschnee zu verdanken, den kein gescheiter Mensch zum Bau eines Iglus nutzen würde. Ausschließlich feinkörniger Schnee ist kompakt genug, um hinreichend zugeschnitten und bearbeitet werden zu können.

Das Loch, aus dem die Eisblöcke entnommen werden, dient später als Igluinneres. Die Blöcke sind etwa ein Meter lang, 40 cm hoch und 20 cm dick. Der Aufbau erfolgt in der Regel spiralförmig unter Aussparung eines möglichst tiefliegenden und somit windgeschützten Eingangs. In manchen Fällen wird gar ein kurzer Tunnel gegraben. Eine Lüftungsvorrichtung darf natürlich nicht fehlen, da sonst Kopfschmerzen und Unwohlsein als Reaktion auf abgeatmetes CO2 auftreten können. Die Inuit wärmten sich an Wal- oder Seehundfett und erreichten so selbst bei minus 40°c Raumtemperaturen von um die null Grad! Heute wirkt eine einfache Kerze wahre Wunder.

Die Konstruktion eines Iglus erfordert Geschick und Erfahrung. Wagen Sie den Versuch nicht erst dann, wenn Sie sich bereits halb erfroren inmitten eines Blizzards wiederfinden! Ohne Schaufel und Messer geht übrigens gar nichts...
Frisch gemütlich
Wärmende Tierfelle beziehungsweise eine adäquate Ausrüstung sind Voraussetzung für eine warme und geruhsame Nacht. Ein guter Schlafsack zahlt sich in jedem Fall aus. Kommen Sie aber nicht mit einem entendaunengefütterten Polarschlafsack daher – das wäre zuviel des Guten und Ihrer Nachtruhe eher unzuträglich. Die Raumtemperatur eines Iglus kann selbst nachts bei über zwei Grad liegen.
Die meisten Bergiglus bieten Raum für sechs Personen. Während die einen der Originalbauweise der Inuit nachempfunden sind, bieten andere beinahe alle Qualitäten eines Mehr-Sterne-Zimmers: hochwertige Matratzen, dicke Teppiche, kuschelig warme Schlafsäcke. Viele Igludörfer verfügen über eigene Saunen und Whirlpools. Die Speisen werden Ihnen im eigenen Iglu serviert. Dank der guten Lärmisolation können Sie morgens wunderbar ausschlafen. Oder aber Sie genießen das einmalige Privileg, als erster auf der Piste zu stehen, um Sie herum nichts als einsame Berghänge in Erwartung des bevorstehenden Besucheransturms.
Allein um dieses Moments willen lohnt sich eine Übernachtung in den Bergen allemal.
Igluübernachtungen in Deutschland
Kempten
In 1000 Metern Höhe befindet sich das bei Kempten im Allgäu gelegene Igludorf Guggel`hupf. Die traditionell aus Schneeblöcken gebauten Zwei- oder Mehrpersonen-Iglus sind vom 15.Dez. bis 15. März beziehbar. Trappertouren, Fackelwanderungen, Fun-Events mit Bigfoots, Air-Bob-Rodeln, Winterolympiaden und vieles mehr gibt es in der Gegend zu erleben. Insgesamt finden in der Anlage 36 Personen bei Gruppen-Events bis 50 Personen Platz. Den Mittelpunkt des Dorfes bildet der große, gut beheizte Pavillon „GUGGL’HUPF“.
Selbstverständlich ist für Speisen und sanitäre Einrichtungen gesorgt.
www.geiss-aktiv.de
Nebelhorn
Die auf dem Nebelhorn gelegene Iglu-Lodge ist das höchstgelegene Igluressort des Allgäus. Schlafiglus, ein großes Eventiglu mit Restaurant, Whirlpool und Sonnenterasse sowie abwechslungsreiche Aktivitäten erwarten die Gäste nach bequemer Anreise mit der Nebelhornbahn. Traditionelles Abendessen und zum Aufwachen warmer Tee am Schlafsack.
www.iglu-lodge.de

Pfronten
Das Igludorf bei Pfronten, ebenfalls im Raum Kempten gelegen, ist problemlos über die mechanischen Aufstiegsanlagen und einen kurzen Zustiegsweg unter Aufsicht eines staatlich geprüften Berg- und Skiführers erreichbar. Nach einer gemütlichen Einkehr in der nahegelegenen Berghütte können die Ein- bis Vier-Mann-Iglus bezogen werden.
Infos: 08363 96 01 77
Zugspitze
Das Iglu-Dorf Zugspitze liegt auf 2560 Höhenmetern im Herzen des beliebtesten Ski-Gebietes Deutschlands. Es bietet einen grandiosen Blick über vier Länder. Der kurze aufstieg zu Deutschlands höchstgelegenem Igluressort erfolgt in Begleitung ausgebildeter Guides. In den hochwertigen Expeditionsschlafsäcken vor Ort ist den Gästen eine wohlig warme Nacht sicher. Je nach Ausführung sind die von internationalen Künstlern gestalteten Iglus mit Lammfellen ausgelegt und verfügen über anliegende Saunen und/oder Whirlpools. Vor dem Zubettgehen gibt es hausgemachten Glühwein und ein traditionelles Käse-Fondue.
www.iglu-dorf.com
Und bei unseren europäischen Nachbarn...
Neben dem Standort in Deutschland verfügt der Betreiber Iglu-Dorf noch über sechs weitere Anlagen in der Schweiz (Gstaad, Klosters, Zermatt, Engelberg, St. Moritz) und in Andorra (Grandvalira).
In den Standard- bzw. Romantik-Iglus ist ein unvergesslicher Aufenthalt vorprogrammiert. Die Romantik-Variante gibt es in den Ausführungen Plus, Suite und Family. In einigen Iglus steht Ihnen gar Ihr persönliches Whirlpool zur Verfügung.

In Andorra werden Hundeschlitten- und Schneemobilfahrten angeboten. In Engelberg können sich Paare in einer Eiskapelle trauen lassen, in der Iglu-Bar lässt sich der Tag wunderbar bei einem gemütlichen Absacker beschließen und in der Iglu-Diskothek wird ordentlich auf den Putz gehauen...
Morgens werden die Gäste auf kuscheligen Schafsfellen unter Eisskulpturen der Yellowknife-Inuit (Ureinwohner Nordwestkanadas) verköstigt.
Auf www.iglu-dorf.com steht reichlich Bildmaterial zur Ansicht bereit.

In Lappland, am Fuße der Eisburg von Kemi, kommen nicht nur Natursuchende auf ihre Kosten. Restaurants, Luxusunterkünfte und die sensationelle Eisrutsche bieten einen außergewöhnlichen Rahmen für Kindergeburtstage, Taufen, Hochzeitsfeiern, Gruppenausflüge und – ja, warum eigentlich nicht – professionelle Veranstaltungen. Lichteffekte und Eisskulpturen sorgen für eine märchenhafte Stimmung.
www.snowcastle.net

Ebenfalls in Lappland liegt Kakslauttanen, das größte Igludorf der Welt. Auch hier erwarten die Gäste Restaurants, eine Eiskunstgalerie, Schneemobiltouren, Hunde- oder Rentierschlittenausflüge und sogar geeignete Orte zum Fischen. Und geschlafen wird selbstverständlich in einer der Abermillionen-Sterne-Bleiben. Die hiesige Alternative zum Schneeiglu und garantiert sternenreichste Unterkunft weit und breit ist das Glasiglu!
www.kakslauttanen.fi
In Les Deux Alpes können Gäste in 1800 Höhenmetern bei heimeligen fünf Grad im Innern der traditionellen, aus Schneeblöcken gefertigten Kanata-Iglus (4 bis 6 Personen) nächtigen. Solarium und Bar sowie Kostproben lokaler Spezialitäten machen den Aufenthalt zu einem atmosphärischen Erlebnis. Im Aufenthaltspreis sind Schlafausrüstung sowie eine Mahlzeit inbegriffen.
Kontakt: 0033 (0)6 12 29 49 03

Entspannung pur bietet das Igludorf in Piancavallo in der italienischen Provinz Pordenone. Auf Schneeschuhen erklimmen Naturfreunde traumhafte Gebirgslandschaften, um in kuschelige Schafsfelle eingepackt eine unvergessliche Nacht verbringen. Der Aufstieg erfolgt in Begleitung eines Bergführers. Abends werden lokale Speisen auf Käsebasis und Qualitätswein gereicht. Aufenthalte werden von der Accademia Alpina organisiert: www.accademiaalpina.it
Fotos: Iglu-Dorf bzw. Fremdenverkehrsamt Orcières Merlette
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